Federer, "Djoker" & Dawidenko weiter
Die Favoriten hatten bei den Australian Open am Samstag leichtes Spiel. Roger Federer, Nikolai Dawydenko, Novak Djokovic und auch Lokalmatador Lleyton Hewitt gaben nicht einen Satz ab und zogen locker ins Achtelfinale des Grand-Slam-Turniers in Melbourne ein.
nTopstar Federer setzte sich mit 6:3, 6:4, 6:4 gegen Albert Montanes aus Spanien durch und hatte in dem Match auf dem Center Court der Rod-Laver-Arena keinerlei Probleme.
"Ich bin froh, wie ich gespielt habe", sagte der Schweizer. "Ich fühle mich körperlich wie mental super und frisch für die zweite Woche." Nach dem Match hatte es der 28-Jährige eilig: "Heute feiern wir mit unseren Zwillingen; sie sind sechs Monate alt geworden", erzählte der Weltranglisten-Erste, der nun auf den Australier Lleyton Hewitt trifft.
Baghdatis gibt auf
Hewitt setzte sich in der Night Session gegen Marcos Baghdatis durch, nachdem der Zyprer beim Stand von 6:0, 4:2 für Hewitt aufgegeben hatte. Für den Lokalmatador eine glückliche Fügung, denn Baghdatis "ist auch gegen Ferrer nach zwei verlorenen Sätzen zurückgekommen", so der 28-Jährige.
Vor dem Match gegen Federer hat der 27-fache ATP-Turniersieger Respekt. "Er ist die Nummer eins der Welt und es wird natürlich richtig schwer", so der Australier. "Aber ich werde alles geben. Ich habe mich von Match zu Match gesteigert und hoffe, dass ich so weiter machen kann."
Djokovic trotzt schwachem Service
Weltmeister Dawidenko bezwang den Argentinier Juan Monaco mit 6:0, 6:3, 6:4 und trifft nun in der Runde der besten 16 auf Fernando Verdasco. Der Spanier profitierte von einer Verletzung des Österreichers Stefan Koubek, der nach dem mit 1:6 verlorenen ersten Satz aufgab.
http://www.zaklady-sportowe.net/bukmacherzy/sts.php sts
Novak Djokovic schließlich setzte sich trotz sieben Doppelfehlern 6:1, 6:1, 6:2 gegen den Usbeken Denis Istomin durch, der den Stuttgarter Michael Berrer in der dritten Runde besiegt hatte. Lukasz Kubot aus Polen, der gegen den verletzten Russen Michail Youschni am Samstag kampflos weiter kam, ist nun der Gegner des Serben.
Nadal-Power ringt "Kohli" nieder
Die Australian Open sind für Philipp Kohlschreiber trotz einer beeindruckenden Leistung beendet. Der Bayreuther verlore sein Drittrunden-Match gegen den Spanier Rafael Nadal nach etwas mehr als dreieinhalb Stunden 4:6, 2:6, 6:2, 5:7. Dabei brachte "Kohli" den Favoriten mehr als einmal in Bedrängnis.
"Es waren viele gute Ansätze da. Aber am Ende hat er seine Klasse gezeigt und gar keine Fehler mehr gemacht», sagte Kohlschreiber, der in Melbourne zweimal in der Runde der besten 16 stand. Er selbst leistete sich 58 Fehler und damit 20 mehr als sein Gegenüber und gab nach dem 3:30 Stunden langen Match zu: «Das ist natürlich zu viel. Da muss man nicht drumrumreden." Dabei brachte der Weltranglisten-26. auch den dritten Linkshänder nacheinander mit konzentriertem Spiel an den Rand der Verzweiflung. Nadal musste alle Register ziehen.
Der 26-Jährige kämpfte nicht nur, sondern präsentierte dem Mallorquiner immer wieder die richtige Antwort auf dessen kraftvollen Schläge. Wie knapp die Partie war, verdeutlichte der letzte Satz, in dem Kohlschreiber zum 4:4 ein Rebreak gelang. Davis-Cup-Sieger Nadal zeigte Wirkung, aber nur kurz. Dann nahm er seinem Kontrahenten erneut den Aufschlag ab und brachte den fünften Sieg im fünften Vergleich sicher nach Hause. "Es hat trotzdem Spaß gemacht. Und es macht Mut, wenn man auch solchen Spielern Paroli bieten kann", sagte Kohlschreiber und ärgerte sich über die verpassten Chancen.
Mayer kämpft und wird nicht belohnt
Zakłady live Zakłady live
Auch Florian Mayer ist trotz großen Kampfes in der 3. Runde ausgeschieden. Der Deutsche unterlag Juan-Martin del Potro (Argentinien) mit 3:6, 6:0, 6:4, 7:5. Vor allem im zweiten Satz bot der 26-Jährige eine überragende Vorstellung, die letztlich aber nicht ausreichte, den an Position vier gesetzten Argentinier aus dem Rennen zu schlagen.
"Ich bin noch völlig durcheinander", sagte Mayer nach seiner prächtigen Vorstellung, der nur der krönende Abschluss gefehlt hatte. "Einerseits bin ich sehr stolz auf meine Leistung, andererseits aber auch enttäuscht, weil ich die große Chance nicht genutzt habe." Es war mehr drin für den 26-Jährigen, der nach seinem Durchhänger vor zwei Jahren endlich auf dem Weg ist, ein kompletter Tennisprofi zu sein. Vor allem im zweiten Satz spielte er überragend, meinte später aber bescheiden: "Das hat del Potro ganz geschickt gemacht. Er hat den Satz laufen lassen und so getan, als habe er Armschmerzen."
Diese Attitüden seien es, die ihm die besten der Zunft voraus haben. "Er konzentriert sich auf die wichtigen Punkte und lässt die anderen einfach weg", meinte der Weltranglisten-60.,der sich im vorigen Jahr um 283 Plätze verbessert hatte. "In der Kabine haben mich viele beglückwünscht und gesagt, dass ich nun endgültig zurück bin.» Das Tingeln auf der Challenger-Tour ist vorbei. «Jetzt mache ich zwei Wochen Pause und spiele dann in Rotterdam und Memphis."
John Isner hingegen hat den Sprung ins Achtelfinale dank eines 6:1, 4:6, 7:6 (7:4), 7:6 (7:5) gegen Gael Monfils geschafft.
